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Bericht

Erhöhtes Einsatzaufkommen - Alarm für Bereitschaft Schortens (01.02.2011)

Schortens/Sande/Wangerland. 18:48 Uhr am 01.02. Einsatzalarm für die RTW Gruppe Schortens. Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Friesland / Wilhelmshaven alarmierte die Einsatzkräfte, um den zu diesem Zeitpunkt überlasteten Rettungsdienst zu unterstützen. Ähnlich wie vor etwa 4 Wochen, war es erneut - aufgrund der Wetterlage - zu einem massiven Einsatzaufkommen innerhalb kürzester Zeit gekommen.

Eine von Nordwest kommende Warmfront mit einhergehenden Niederschlägen, traf am Abend auf noch gefrorenen Boden und innerhalb von Minuten entstand sog. Blitzeis. Alle Straßen und Wege waren von einem Klareispanzer überzogen.

Es ereigneten sich Stürze und Verkehrsunfälle im Minutentakt. Zudem mussten zeitgleich auch Notfallpatienten behandelt werden, deren Krankheit oder Unfall nicht mit der vorherrschenden Wetterlage in Zusammenhang standen. Unter Leitung der gemeinsamen Leitstelle in Wilhelmshaven, arbeiten die RTW des Rettungsdienstes und der Bereitschaft Schortens “Hand in Hand” die eingehenden Hilfeersuchen ab.

Bereits 8 Minuten nach Alarmauslösung war RTW 59-42 besetzt und wurde in das Schortenser Stadtzentrum beordert. Eine schwer verletzte Patientin musste in das Nordwest Krankenhaus eingewiesen werden.

Nur 1 Minute später wurde RTW 59-41 in den Ort Roffhausen beordert. Auch hier stürzte ein Radfahrer auf spiegelglatter Straße so schwer, das er verletzt in ein Krankenhaus transportiert werden musste.

Am Nordwest Krankenhaus wieder einsatzbereit wurde 59-41 in die Gemeinde Sande nach Mariensiel beordert. Zusammen mit einem weiteren RTW und einem NEF des Rettungsdienstes, sowie der Freiwilligen Feuerwehr Sande wurde eine Einsatzstelle am Ems-Jade-Kanal angefahren. Hier ist ein PKW vermutlich infolge der extremen Straßenglätte in den Ems-Jade-Kanal geraten.

Glücklicherweise konnte sich die alleine im Fahrzeug befindliche Person selber aus der misslichen Lage befreien und überstand den Unfall mit “blauem Auge”.

Unvermindert hielt der gefrierende Nieselregen bei Temperaturen von -1° Celsius an. Das führte u.a. auch dazu, das sogar das mit Preßluft betriebene Martinhorn von RTW 59-41 einfror. Ein dicker Einpanzer umhüllte nach und nach den ganzen RTW.

Da weiterhin alle RTW in Einsätzen gebunden waren, wurde 59-42 mit Begleitung eines Notarztes des in Sande stationierten Rettungshubschraubers “Christoph 26” zum Anleger nach Harlesiel beordert. Eine Patientin von der Insel Wangerooge musste mit einer lebensgefährlichen Erkrankung einer Intensivstation zugeführt werden und wurde am Anleger von den Kollegen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger ( DGzRS ) vom Seenotrettungsboot "Wilma Sikorski" übernommen. Witterungsbedingt konnte “Christoph 26” diesen Einsatz nicht durchführen.

Zeitgleich wurde von RTW 59-41 und NEF 40-31 noch ein Säuglingsnotfall in Roffhausen abgearbeitet. Der erst 11 Tage alte Erdenbürger wurde notarztbegleitet einer Wilhelmshavener Kinderklinik zugeführt.

Um 21:48 ( RTW 59-41 ), bzw. 22:13 ( RTW 59-42 ) waren die Einsätze beendet und beide Rettungsmittel standen wieder einsatzbereit in ihrer Unterkunft in Schortens.

Text: Fr

 



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