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Mittwoch, 05. August 2020 um 20:00 Uhr

(Technik und Sicherheit)




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Bericht

Hilfeleistungseinsatz für RW 59-40 (17.09.2010)

Schortens. RW 59-40 und MTW 59-63 rückten am Freitag Abend vom Gelände der Schortenser Unterkunft aus. Auf Anforderung der DLRG Schortens-Jever, als Teil des Wasserrettungszuges des Landkreises Friesland, musste das Gelände und die Wasserfläche des Schortenser Freibades ausgeleuchtet werden.

Grund hierfür war die Aus- und Fortbildung von Rettungstauchern. Angehende Taucher waren nach Schortens gereist, um hier ihre Prüfung zum Einsatztaucher abzulegen. Unter Leitung des stellv. BerL Torben Bartels, begannen 8 DRK Einsatzkräfte der Gruppe Sicherheit und Technik mit dem Aufbau und dem Betrieb der Scheinwerferanlage.

Zusätzlich stand RTW 59-42 in Bereitschaft, für den Fall das es zu Komplikationen während der Tauchprüfungen gekommen wäre.

“Auf einer Länge von rund 120 Meter haben wir insgesamt 6 Flutlichtscheinwerfer auf entspr. Stativen in Stellung gebracht. Aufgrund des weitläufigen Freibadgeländes musste zusätzlich noch der Lichtmast des Rüstwagens betrieben werden.”, erklärt Torben Bartels.

Alleine die Flutlichtscheinwerfer des 9 Meter hohen Lichtmastes mit seiner insgesamt 3000 Watt Gesamtleistung bringen auf die Fläche gesehen eine enorme Lichtausbeute.

Penibel wird darauf geachtet, das die Leistungsgrenzen des RW dabei nicht überschritten werden und innerhalb genau vorgegebener Werte gearbeitet wird.

Gehörschutz tragend hat Björn Mantei die beleuchtete Schalttafel des Rüstwagens mit Argusaugen im Blick. Netzfrequenz, Belastung der einzelnen Phasen, Netzspannung, Schutzleiterprüfung.

“Alles das muss stimmen, ist beim Betrieb ständig zu beobachten und entsprechend der Leistungsanforderung auch nachzutrimmen”, erläutert Mantei, der nun der 192 PS starken Dieselmaschine ein wenig mehr Drehzahl gibt, um die Netzfrequenz auf stabile 50 Hz zu halten.

Trotz des großen Strombedarfs konnte man feststellen, das noch genügend Leistung vorhanden war.

“9 kW ( 9000 Watt ) haben wir benötigt”, stellt Bartels nach Beendigung des Einsatzes fest. “Somit haben wir nur knapp 40 % der maximal zur Verfügung stehenden Leistung des RW genutzt. Dieses sei beruhigend zu Wissen. Größere Nachteinsätze - wie z.B. der im jeverschen Sophienstift im vergangenen Jahr - erfordern eine gute Ausleuchtung um während der Nachtstunden effektiv und sicher arbeiten zu können. Zudem müssen - je nach Einsatzlage - auch noch Heizungen für Verletztensammelstellen oder Notunterkünfte gespeist werden.”, so die abschließende Feststellung des stellv. Bereitschaftsleiters.

Nachdem die letzten Scheinwerfer abgekühlt waren, wurde sämtliches Gerät wieder verlastet und die Fahrzeuge und Besatzungen konnten wieder in ihre Unterkunft einrücken.

Text: Fr

Titelbild: Fr



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