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(Technik und Sicherheit)




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Bericht

Blut geben - rettet Leben ! (14.09.2010)

Schortens. Blutspende - ein jeder hat dieses Wort schon einmal gehört und sich auch so manches Mal gefragt: “Wäre das auch etwas für mich?” Die Antwort ist eindeutig: “Ja”. Jeder gesunde Mensch ab erreichen der Volljährigkeit, kann Blut spenden.

Ein kleiner Pieks rettet Menschenlebenleben. Fünf mal im Kalenderjahr bieten der DRK Blutspendedienst und die örtliche DRK Bereitschaft an jeweils zwei Tagen Blutspendeaktionen in Schortens an. Diese finden - mit Ausnahme der Sommerblutspende - in der Realschule statt. Zwei Mal im Jahr wird zusätzlich im Stadtteil Roffhausen zur Blutspende eingeladen.

Am 13. und 14. September war es wieder soweit. Konnten am ersten Tag 102 Blutspender(innen) - davon 3 Erstspender - begrüßt werden, folgten am zweiten Tag 129 Blutspender(innen), hiervon 8 Erstspender der Einladung ihres Roten Kreuzes. Somit konnten insgesamt 231 Spender verzeichnet werden. Sehr erfreulich ist, dass viele jüngere Menschen wieder den Weg zur Blutspende finden.

Nach der sog. Aufnahme - hier werden u.a. der Hämoglobinwert und die Körpertemperatur ermittelt, geht es weiter zum Arzt. Dieser untersucht den Patienten und entscheidet über die Spendefähigkeit des Blutspenders. Nicht jeder, der zur Blutspende erscheint, darf auch Spenden.

“Wir legen größten Wert auf Sicherheit und Vertrauen”, erläutert Jan Otten von der Schortenser DRK Bereitschaft, der sich an beiden Tagen in der Dienst der guten Sache gestellt hat und neben vielen anderen Helfern zum guten Gelingen der Blutspende beigetragen hat. “Sollten nur geringste Zweifel an der Spendefähigkeit bestehen, dieses können z.B. einer erhöhte Körpertemperatur, oder ein vorübergehend niedriger Hämoglobinwert sein, muss der Spender einmal aussetzen. Dieses geschieht natürlich im Sinne der Gesundheit und Wohlbefinden des Spenders”, ergänzt Krankenschwester Beate Ellermann, die ebenfalls langjährig die Schortenser Blutspedeaktionen betreut.

Sichtlich Wohl fühlt sich auch Karsten Poppen aus Schortens. Er spendet regelmäßig sein Blut und zählt schon zu den alten Hasen unter den Blutspendern. Heute wird er zum 25. Mal zur Ader gelassen und erhält deshalb auch im Anschluß an seine Spende ein Präsent der DRK Bereitschaft.

“Es ist für mich selbstverständlich Blut zu Spenden”, erzählt der 39 jährige Elektrotechniker aus Schortens, während er nur kurze Zeit vor der Aufnahme warten muss.

“In erster Linie helfe ich damit anderen in Not befindlichen Menschen, zum anderen werde ich auch sofort informiert, wenn Abweichungen meiner eigenen Blutwerte vorliegen. Ich spende fünf Mal im Jahr Blut. Das bedeutet für mich auch fünf Mal im Jahr kostenlose und umfangreiche Untersuchungen meines Blutes und somit jedes Mal einen Gesundheitscheck. Wer sonst bietet mir soviel Sicherheit für meine Gesundheit ?”, stellt der Mehrfachspender fest, dessen Leidenschaft der Laufsport ist.

Unauffällige Befunde - die ärztliche Untersuchung ohne Probleme. Mit seinen Papieren geht der Mehrfachspender in den Spendesaal. Dort bekommt er alle für den Spendevorgang erforderliche Materialien. Freundlich und kompetent nimmt sich eine Krankenschwester des DRK Blutspendedienstes des Spenders an. Gründliche Hautdesinfektion, ein kleiner Stich, schon läuft der Lebenssaft von Karsten Poppen. Exakt 500 ml fließen in den codierten Spendebeutel. Sämtliche Utensilien sind aus Einwegmaterial - eine Kontamination ist somit ausgeschlossen.

Nach Beendigung des Spendevorgangs und einer kurzen Ruhepause heißt es erst einmal - Kräfte tanken.

Blitzsauber und reichhaltig gedeckt ist das Buffet, welches die Schortenser DRK Frauen zu jeder Blutspende aufbauen.  

“Jeder Spender kann sich aussuchen, was und wie viel er gerne zum Essen möchte. Zur Dezemberblutspende lassen wir uns immer noch eine kleine Überraschung für jeden Spender einfallen.”, verrät Johanne Folkers mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht

“Es schmeckt wirklich sehr gut. Man kann spüren, das die Helfer vom DRK möchten, das es einem gut und zufrieden ergeht”, berichtet Karsten Poppen an der letzten Station seiner Spende.

Mit dem zufriedenen Gefühl, etwas gutes getan zu haben und “rundum wohl” steht der Jubiläumsspender nach ausgiebigem Abendbrot auf und sagt: “Ich komme ganz bestimmt wieder hierher nach Schortens. Danke für die gute Betreuung“.  

Text: Fr

Bilder:Fr



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